Interview mit Lydia Zauberhaut

Heute möchte ich dir Jemanden vorstellen: Auf Instagram bin ich vor einigen Monaten über das Profil von „Lydia Zauberhaut“ gestolpert. Lydia sprach in einem Interview mit Maria Anna Schwarzberg über Sensibilität und Hautprobleme.
Lydia hat vor einigen Jahren ihre schwere Neurodermitis geheilt. In ihrem Podcast „Zauberhaut“ erzählt sie darüber und weist dir einen Weg zur möglichen Heilung. Was Lydia sonst noch so macht und wie feinfühlig sie ist, erfahrt ihr genau hier. Viel Spaß! 

Wer ist Lydia und was hat es mit Zauberhaut auf sich?

Lydia ist Meditations-Expertin und Coach für Menschen mit Hautproblemen. Sie unterstützt dich auf folgenden Wegen:

  • Weniger Stress im Alltag 
  • Umgang mit Ernährungsumstellung 
  • Achtsam mit dem eigenen Körper umgehen und seine Botschaften verstehen

Lydias Geschichte

Lydia litt seit ihrer Geburt an starker Neurodermitis und hat es nach 22 Jahren geschafft, sich selbst zu heilen. Durch neues Bewusstsein, einen gesunden Umgang mit ihrem Körper und Selbstheilung, lebt sie nun schon seit 7 Jahren ohne Neurodermitis.

Wie Lydia das geschafft hat, erfährst du in ihrem Podcast „Zauberhaut“:

Hier erzählt sie dir von ihren Selbstheilungsformeln, stellt dir eigens entwickelte Mediationen vor und hat spannende Interviews mit weiteren Experten zum Thema in petto.
Dieses große Themenfeld umfasst auch Stress- und Stressbewältigung, Sensibilität, Ernährung und Achtsamkeit.

Außerdem kannst du bei Lydia einen Chakren-Mediationskurs machen, eine Trance-Session oder ein Coaching buchen (auch telefonisch): http://www.zauberhaut.coach

Vor einiger Zeit hatte ich ein Coaching mit Lydia. Sie hat mir innerhalb einer Stunde geholfen, gemeinsam mit mir meinen Weg zu finden. Ich befand mich in einer Selbstfindungsphase, wusste ungefähr, wo es hin gehen soll, aber die Einzelheiten haben noch gefehlt. Mit viel Feingefühl hat Lydia mir genau die richtigen Fragen gestellt. Zudem habe ich ihren Chakren-Meditationskurs getestet und mit Überzeugung gestartet. Schnell hat er Früchte getragen und einiges in mir gelöst.

@jenniferthomasfotografie

Was hat Lydia nun mit Sensibilität zu tun?

So einiges… Wenn du mit Neurodermitis zu tun hast, hast du eine sehr sensible Haut. Du kannst dir sicher vorstellen: sensible Haut – sensibler Körper. Lydia erzählt mir im Interview, dass sie zusätzlich zur Neurodermitis, schon immer mit vielen Krankheiten (Schnupfen, Magen-Darm-Virus etc.) zu tun hatte. Das kam mir ja direkt bekannt vor 😉 Sie stellte früh fest, dass sie ein sehr hohes Empathievermögen besitzt. Lange Zeit wusste sie nicht, wer sie selbst denn überhaupt war. Welche Gefühle gehören nun wirklich ihr und welche sind die Gefühle ihres Gegenübers. Diese Trennung der Gefühle und Empfindungen ist schwer und kann erst erlernt werden, wenn man sich darüber auch bewusst ist.
In ihrer heutigen Arbeit als Coach ist dieses Empathievermögen ihre Stärke. Sie spürt schnell, wie sich ihre Klienten fühlen und kann ihnen dadurch gezielter (weiter-)helfen. Hat ein Klient ein Problem spürt Lydia dieses körperlich: z.B. bedrückt sein – Druck auf der Brust. 

Wow! Spannend, wie genau Lydia ihre Mitmenschen spüren kann, vor allem auch auf die körperliche Weise. Ich kenne dieses Mitfühlen, in Form von Empfindungen auf einer Ebene der Schwingungen. Es ist nicht immer leicht, Gefühle und Emotionen Anderer spüren zu können. 

Wie schafft Lydia es nur, sich von ihren eigenen und zusätzlich noch von den Gefühlen ihres Gegenübers zu distanzieren? 

Sie selbst kann entscheiden, ob sie diese negativen Gefühle (ihre Eigenen oder ihres Gegenübers) nun haben möchte oder sich stattdessen lieber mit Freude, Liebe, Vertrauen oder anderen positiven Gefühlen identifiziert. Leicht gesagt… das ist natürlich Übung und jeder sollte gewillt sein, sein Bewusstsein in diese positive Richtung zu verändern. Nur du selbst, kannst diese Entscheidung treffen und dich darauf einlassen. 

Der Weg dort hin, ist sich selbst zu vertrauen. Die Kraft in sich selbst zu entdecken und sie zu nutzen, erklärt mir Lydia „Ich verstehe nicht, ich fühle. Warum habe ich diese Sensibilität? Um zu fühlen.“ Nach dieser Aussage musste ich inne halten. Erst mal darüber nachdenken…faszinierend, eine so simple Aussage und doch steckt so viel in ihr. 

@jenniferthomasfotografie

Die Sensibilität zwingt Lydia immer wieder dazu, ihre Gefühle genauer zu betrachten und auf sie zu hören. Das kann ich nur bestätigen, doch auch das genaue Hinschauen, ist nicht immer leicht. Der Mensch neigt gerne zur Verdrängung. Verdränge ich allerdings meine Gefühle, weil ich sie nicht haben möchte oder ihnen keinen Raum gebe. Tue ich das immer wieder, so blockiere ich mich auf Dauer selbst. Das hat Lydia mir bestätigt, indem sie mir erklärte, wie wichtig es ist, auf die eigene Intuition zu hören. Wenn sie Fragen hat, dann fragt sie sich selbst und richtet sich nach ihrer Intuition, welche ihr Wegweiser ist. Natürlich fragt sie auch mal ihre Familie oder Freunde, doch das nur zur groben Orientierung. Allerdings kannst du deine Intuition selbst blockieren, wenn du immer wieder verdrängst. Dann ist es wichtig dein Unterbewusstsein aufzuräumen. Das kannst du mit Hilfe von geführten Meditationen, Trance-Session oder Hypnosen tun… gerne bei Lydia 🙂

Selbständigkeit und Sensibilität 

Lydia hat vor ca. einem Jahr ihren Podcast „Zauberhaut“ gegründet und sich als Coach, sowie Meditation-Expertin selbständig gemacht. Warum? Lydia hatte immer wieder das Gefühl, aus dem vorgegebenen Arbeitssystem raus zu wollen und zu müssen. Sie wollte ihr eigener Chef sein und ihre eigenen Entscheidungen treffen, wann am Tag sie kreativ sein kann oder Pausen und Auszeiten benötigt. In ihrer Selbständigkeit hat sie nun genügend Freiraum, um sich entfalten zu können. Diesen Gedanken und die Umsetzung kann ich nur sehr gut nachvollziehen… es ist für einen sensiblen Menschen nicht immer leicht, sich in ein System einzufügen. Diese Rückmeldung habe ich von anderen Sensiblen bekommen und oft selbst erfahren.

„Was macht dir an deiner vielseitigen Arbeit mit Menschen am meisten Spaß?“

Lydia: „Ich kann mich gar nicht auf eine der Methoden fest legen. Es ist eher so … wenn ein Mensch zu mir kommt, bei dem ich merke: Wir sind zusammen gekommen, weil der Jenige etwas auflösen möchte. Und nicht, weil er einfach irgend etwas ausprobieren möchte. Ich merke dann, dass das jetzt eine Fügung ist, das wir so zusammen gekommen sind. Das flutscht dann einfach… wir sind dann zusammen auf einer anderen Ebene. Wir beginnen und ich merke richtig, wie sich nach und nach so vieles löst. Dann bekomme ich nach einigen Monaten die Rückmeldung, wie gut es diesem Menschen geht. Das ist das Schönste für mich. Gemeinsam auf dieser Welle zu schwimmen und zu helfen.“

Solche Moment sind Lydias Erfüllung und es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, ihr zuzuhören und ihr Fragen stellen zu können. Die beiden letzten Fragen drehen sich um Achtsamkeit und eigene Stärken: 

Das mag Lydia besonders an sich: 

Sie hat immer Witz und Humor, egal in welcher Situation! Lydia hatte viele scheinbar ausweglose Situationen, vor allem durch die Neurodermitis. Doch ihr Humor hat sie positiv unterstützt und gestärkt. Es hilft immer, von Herzen zu lachen, einfach mal albern zu sein. Mindestens einmal am Tag lachen, das gehört für Lydia zur Tagesordnung! Vielleicht auch mal die Welt durch Kinderaugen zu betrachten 🙂

@jenniferthomasfotografie

Lydias achtsamer Umgang mit sich selbst:

Achtsamkeit und Selbstliebe hatten lange Zeit keinen Platz in Lydias Leben. Mit Neurodermitis ist es sehr schwer, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren… das ist so schon schwer genug! Ihr Schwarz-weiß-Denken und ihren Mitmenschen gefallen zu wollen haben Lydias Achtsamkeit und Selbstliebe lange blockiert.
Vor ca. 4-5 Jahren begann sie, bewusst ihre Mitte zu suchen. Diese fand sie durch gesunde Ernährung, einen gesunden und aufmerksamen Umgang mit ihrem Körper, Mediationen und Selbstreflexion.

Seit ca. 2 Jahren fällt es Lydia nun leicht(er) sich selbst zu lieben und achtsam mit sich umzugehen. 

Ich habe ihre Zeitangaben der Selbstfindung bewusst mit rein gepackt, um dir und mir noch mal vor Augen zu führen:
Gib’ dir Zeit, nimm’ dir auch die Zeit dich zu finden. Achtsam mit dir umzugehen und dich selbst zu lieben. Das geht nicht von heute auf morgen. 

Ein großes Dankeschön an Lydia für dieses tolle und ehrliche Interview! Es hat mir großes Spaß gemacht und mich in vielen Dingen nochmals gestärkt und motiviert!

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